Ich mag den lieben Jerk. auch wenn seine Gedichte sicherlich nichts poetisches zu bieten haben, steckt jedoch immer eine riesige Portion Gefühl in ihnen; nicht immer Sprachgefühl, aber ungehörig viel Lebenswut und Zorn und die Fähigkeit, die den meisten Menschen bekanntlich vollkommen abgeht: Verantwortung. Jerk gibt niemanden die Schuld für eigenes Versagen, er leuchtet hinein in sein Inneres und trägt sich mit Gedanken, an denen manche Therapeuten viel zu verdienen hätten. Ursprünglicher Punk als Gedicht, das trifft es am besten. Schnörkellos, wütend, echt! Außerdem ist es immer weider schön, etwas aus dem Hause Götterwind im Briefkasten zu haben!
Ratriot 10 - Urs Böke

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Sozusagen der Malocher unter den Undergroundpoeten. Schnörkellose und geradlinige Texte - nicht mehr ganz so bierselig, dafür umso politischer. Ehrliche Arbeit eben! (Was aber jetzt nichts mit Working Class zu tun hat. Davon ist Jerk mehr als noch ne Ecke entfernt).
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