Die mich am Leben halten

Angst, Verlust, Trauer, Depression, Selbstmord und wenn man etwas genauer hinschaut eine gute Portion Wut - so kann man grob die Themen umschreiben, um die es im vorliegendem Heft geht.
Jerk wurde ja wie die meisten, die u.a. übers Trinken und die (scheinbaren) Banalitäten des Lebens schreiben oder schrieben immer gerne mit Buk verglichen (zumindestens kann ich mich an einige Reviews erinnern). Davon kann hier aber nicht die Rede sein. Die Sprache ist direkt, um nicht zu sagen einfach und auch nicht sonderlich literarisch, wobei große Poesie ganz bestimmt nicht Jerks Anspruch ist. Und das wars dann schon mit den beliebten Vergleichen. Hier geht´s ganz einfach um den Alptraum Leben in all seinen Facetten. Und besonders die, die immer noch meinen, das Leben sei ein blauer Sommerhimmerl, sollten mal einen Blick riskieren. Genauso wie jene, die auf harte, ehrliche Lyrik ohne Schnörkel stehen. Der Preis spricht ja wohl eh für sich?!


Alex Strucken, Vorsicht Schreie Nr. 6